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30.08.2015 - Ironman 70.3 WM Zell am See/AUT

 

Golenia startet bei Ironman 70.3-WM

                           Die ultimative Herausforderung

Stuhr. Es ist immer wieder das Gleiche. „Je näher der Wettkampf rückt, desto häufiger fragt man sich: Wieso tust du dir das überhaupt an?“, sagt Christiane Golenia mit einem Schmunzeln. Die Frage scheint mit Blick auf das Vorhaben der Triathletin des LC Hansa Stuhr mehr als berechtigt. Christiane Golenia startet an diesem Sonntag bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft im österreichischen Zell am See. 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen stehen dann auf dem Programm.

Dabei stand ihr Start noch bis vor drei Wochen auf der Kippe. „Ich war krank, erst im Krankenhaus gaben die Ärzte grünes Licht“, berichtet Christiane Golenia, die sich mit dem Vize-Titel bei der Deutschen Meisterschaft für die Weltmeisterschaft Mitte Juni qualifiziert hatte. Die Triathletin hofft zugleich, dass sich der Trainingsausfall nicht zu stark während des Wettkampfs auswirkt und vertraut dabei ihren Teamkollegen. Von denen, selbst erfahrene Ironmen, sagten, dass durch den Trainingsausfall die Form nicht komplett verloren gehen würde. Zudem hätte Trainer Karsten Schrimpf das letzte Bahntraining mit einem freundlichen „Geht doch!“ abgenickt, so Golenia. Die Triathletin rechnet mit einer Zeit von über 5:30 Stunden, eine genaue Vorgabe will sie sich aber nicht machen. Ankommen laute das Ziel, zumal sich in ihrer Altersklasse W55 immerhin 53 Mitstreiterinnen, der Großteil davon überaus ironman-erfahren, befinden. Und trotzdem: „Es macht Spaß, auf ein Fernziel zu trainieren, auch wenn die Nervosität jetzt immer größer wird“, sagt Christiane Golenia, deren Tochter Antje am Vortag im offenen Rennen an den Start geht.Und wenn sie die Ziellinie passiert, hätten sich die Strapazen ohnehin gelohnt.


Quelle: Weser-Kurier/Regionale Rundschau vom 26.08.2015 (Dennis Schott)

 

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