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02.08.2015 - Ostseeman Glücksburg

 

Ziemlich genau vor einem Jahr ist unsere Entscheidung gefallen beim Ostseeman in Glücksburg eine Mädels-Staffel zu stellen.

Das oberste Gebot war: Spaß haben und den Tag genießen!

 

Dörthe (3,8 km Schwimmen): Die erste "Freude" kam auf, als auf der Wettkampfbesprechung am Samstag verkündet wurde, dass die Wassertemperatur 16,8 Grad beträgt. Im gleichen Atemzug wurde eine Neopflicht für alle Schwimmer und ein Verbot von Handschuhen und Füßlingen ausgesprochen. Nun gut, jammern bringt nichts, da musste ich jetzt durch. Und von Limmer weiß ich, wie sich 14,5 Grad anfühlen...schlimmer konnte es also nicht werden.

Der Startschuss für alle 900 Teilnehmer fiel morgens um 7:00. Um dem Gerangel und Gehaue möglichst aus dem Weg zu gehen, bin ich entspannt hinten gestartet. Zu Beginn der zweiten Runde merkte ich so langsam die Kälte, ich hatte kaum noch Gefühl in den Fingern und konnte sie nicht mehr zusammenhalten. Die Füße wurden auch immer kälter und die Krampfgefahr immer höher.

Nach 1:26min kam ich dann aus dem Wasser, womit ich sehr zufrieden war. Mit Eisklumpen als Füße und das Sprechen im Anschluss fiel auch noch schwer.

 

Nicole (180km Rad): Laut Florian’s Shirt, das den Aufdruck „schwimmen-freuen-laufen“ trug, hatte ich das Freuen übernommen. Allerdings hatte meine Freude einen Tag vorher einen minimalen Dämpfer bekommen, als ich hörte, dass die Strecke kurvenreich und 6 mal zu fahren sei.

In der ersten Runde war ich vor allem neugierig was die Strecke wohl so zu bieten hatte – und sie hatte einiges zu bieten, Kurven, vor allem aber auch immer wieder kleine Anstiege, die mir wahrscheinlich nur so unendlich hoch vorkamen, weil sie völlig unerwartet waren (zumindest für mich). Dann war die erste Runde auch schon vorbei und ich kam an unseren treuen Supportern vorbei und wurde mit lautem Anfeuern in die zweite Runde geschickt (so wie in allen nachfolgenden Runden auch!!! Vielen Dank an Jan, Florian, Christian und natürlich meine Team-Mädels Dörthe und Maria, die sich auch beim Anfeuern nicht geschont haben. :-)

Die zweite und dritte Runde waren dann nicht mehr so entspannend. Jetzt flogen immer mehr Teilnehmer mit gefühlten 100 km/h an mir vorbei - selbst an Stellen, die ich für mein Rad und mich alleine schon ziemlich eng fand.

In der vierten Runde wurde es wieder ruhiger und ich kaputter. Dieses ständige „Bremsen – Kurve – Wieder antreten“ ging auf meine zur Zeit etwas ausbaufähige Kondition. Und dann kam mein persönliches Highlight: ein direkter Mund-zu-Stachel-Kontakt mit etwas gelb-schwarz Gestreiften. Ich kullerte bis zum nächsten Sani-Wagen. Die Schwellung der Lippe war nur minimal, keine allergische Reaktion, es war also zum Glück nur eine Wespe gewesen. Mit dem Kühlkissen an der Lippe radelte ich dann die Runde zu Ende.

Die letzten beiden Runden wurde es dann noch einmal deutlich ruhiger, da ich merklich müde wurde. Auch das Essen und Trinken klappte mit der tauben Unterlippe kaum. Aber egal, ich hatte den Part Freuen und das tat ich dann noch einmal, als ich Maria dann nach 6:02 (deutlich schneller als gedacht) den Chip geben konnte.

Maria (Marathon): Auch bei Nicole und mir klappte der Wechsel wunderbar und auf ging es zu den 5 Laufrunden. Die Strecke hatte einiges zu bieten. Zu Beginn ging es entspannt am Wasser lang bis dann nach 2 km der erste Hügel kam und dem dann auch noch einige weitere folgten, eh es nach 6 km wieder zur Promenade ging und es wieder etwas eben zuging. In den ersten 3 Runden war Christian Rettke fleißig am anfeuern, eh er seine Position an die Promenade verlegte. An der Promenade wurde ich stets von den Mädels und unseren unermüdlichen Supportern Flo, Jan und Jonas empfangen. Das verhalf immer zu neuer Motivation, bevor es zu den nächsten Anstiegen ging und meine Oberschenkel etwas zwickten (ok, nach 3 Wochen ohne Laufen darf er das) und der Magen in der 4. Runde auch mal etwas zicken wollte. Aber da war es dann auch nicht mehr so weit bis ins Ziel...Und dann endlich, die Mädels standen beim Zielkanal um mich zu empfangen, damit wir gemeinsam ins Ziel laufen konnten. Es war einfach toll. Gemeinsam ein Projekt begonnen und auch beendet.

Fazit: Muskelkater, aber es hat viel Spaß gemacht und war bestimmt nicht das letzte Mal. Und wir hatten die besten Supporter mit: Flo, Jan und Jonas. DANKE. Auch dem Anfeuerern vom SC Weyhe und dem TCB sei gedankt.

 

 

Platz Name 3,8km swim 180km bike 42.2km run Zeit
18 Die Rotkäppchen 01:26:17 06:02:23 04:36:09 12:08:48







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